KINO im Pfarrhaus

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-Black Brown White- in Zusammenarbeit mit dem „Eine Welt Landesnetzwerk M/V“

Unsere monatlichen Kinoveranstaltungen, finden im Gemeinderaum der Pfarre, Kirchstrasse 17 statt. Es ist fast immer der 2. Samstag im Monat und die Filme starten immer um 19.30 Uhr. Pause machen wir im Sommer (Juli und August). Eintritt kostet  3 €.  Von 0 bis 15 Jahren ist das Kino kostenlos. Wir stellen leckere Sachen zum trinken und knabbern bereit, ausserdem können sie auch gern selber etwas mitbringen.    Gezeigt werden die Filme meistens mit Beamer, manchmal auch von Filmrolle, was dann bischen lauter tönt, aber ein anderes Kinoerlebnis darstellt und das Bild ist unglaublich scharf. Unsere Stühle sind gut gepolstert, aber leider nicht  so bequem, wie die normalen Kinosessel. Ansonsten erwartet sie eine große Kinoleinwand und ein modernes Lautsprecherystem(5.1.)

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unser Gemeinderaum – bald beginnt der Film

Wir sind Mitglied im Landesverband Filmkommunikation e.V. von M/V. Dadurch ist es uns möglich unsere Kinoabende durchzuführen.Für Fragen und Anregungen stehen wir gern zu Verfügung. Wenn sie in einer größeren Gruppe kommen, ist eine Anmeldung sinnvoll. Wir haben begrenzte Sitzplätze. (und hier können sie auch den monatlichen Kinonewsletter bekommen) Bitte mailen sie an b.hollaz und  dann web.de

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Samstag 14. Januar  2017 um 19.30 Uhr

„Utbüxen kann keeneen – Weglaufen kann keiner“

2015 / Deutschland/ 90 Min./ ab 0 Jahren

„Wenn du Plattdütsch snakken kannst, bekummst du glieks een ganz anderett Tovertruen to de Minschen.“(Wenn du plattdeutsch sprechen kannst, bekommst du sofort ein ganz anderes Vertrauen zu den Menschen.) Und damit haben die beiden Regisseurinnen in ihrem plattdeutschen Dokumentarfilm über Sitten und Gebräuche im Umgang mit dem Tod und den Toten,

Protagonisten aus dem Film

altes Handwerk, den Wandel in der Trauerkultur, die norddeutsche Landschaft und vor allem um die Menschen, ihr Leben und ihre Sprache, realisiert. Sie haben Tischlermeister, Sargtischler, Bestatter, Totengräber, Sargträger, Totenbitter, Hebamme und Totenfrau besucht für die der Tod Alltag ist, aber doch immer was Besonderes geblieben ist. Die Protagonisten hat der Umgang mit dem Tod in dörflicher und familiärer Gemeinschaft von Kindheit an geprägt. Plattdeutsch ist ihre Muttersprache, in der sie ungehemmt formulieren, präzise, knapp und ungeschminkt beschreiben können. In Mecklenburg-Vorpommern waren Sie bei Tischlermeister Heinrich Warnk aus Woosmer (bei Vielank, Kreis Ludwigslust).

Trailer: http://www.utbuexen.com/trailer

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Samstag 10. Dezember  2016 um 19.30 Uhr

Auf der Suche nach dem Glück – What Happiness Is

2013 /Östereich/ 91 Min./ ab 12 Jahren

What Happiness Is - Auf der Suche nach dem GlückDas unabhängige Königreich Bhutan war lange abgeschottet, will sich aber jetzt langsam der Welt öffnen, ohne dabei dem momentan herrschenden Materialismus zu erliegen. Um die Modernisierung voranzutreiben wird im Auftrag des Königs von Bhutan eine Delegation aus zwei Regierungsmitarbeitern ins Innere des Landes entsendet. Diese zwei „Glücksermittler“, eine Frau und ein Mann, sollen herausfinden, wie es um das Wohlbefinden des Volkes steht. Es werden Bauern, Mönche, Händler, Handwerker, Beamte, Schamanen und viele andere Menschen über ihre Lebensumstände und ihr Glücksempfinden befragt. Dabei tritt eine Gesellschaft zutage, die scheinbar gerade aus dem Mittelalter kommt, den Sprung ins 21. Jahrhundert aber trotzdem wagt. Doch das „Bruttonationalglück“ hat längst internationale Resonanz gefunden und das sogar in Wirtschaftskreisen. Es scheint immer wichtiger zu werden, ob die Menschen glücklich sind.

Links:                                                                                                                       http://www.zeit.de/2016/37/the-farmer-and-i-dokumentarfilm-bhutan

ARD zeigt einen 5 Minutenbeitrg zu dem Film:

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Samstag 12. November  2016 um 19.30 Uhr

Timbuktu

2014 /Frankreich Mauretanien/ 96 Min./ ab 12 Jahren

Dieser Film wird im Rahmen der entwicklungspolitichen Tage MV gezeigt. In Zusammenarbeit mit den Zentrum kirchlicher Dienste.

Timbuktu

Timbuktu, Mali: Islamistische Fundamentalisten haben die Oasenstadt übernommen und die religiösen Gesetze der Sharia eingeführt. Das Leben unterliegt einem strengen Reglement. Die Menschen dürfen nicht mehr rauchen, nicht mehr musizieren und nicht mehr Fußball spielen; die Frauen werden gezwungen, sich zu verschleiern und auf dem Markt Handschuhe zu tragen. In einem Zelt, nicht weit von der Niederlassung der mit grausamer Brutalität über die Stadt herrschenden Islamisten, wohnt der Beduine Kidane (Ibrahim Ahmed) zusammen mit seiner Frau Satima (Toulou Kiki), seiner Tochter Toya und einem 12-jährigen Hirtenjungen. Zunächst lebt die Familie in Ruhe, hält Distanz zu den Extremisten. Doch dann begeht Kidane einen Fehler und tötet nach einem Streit den Fischer Amadou, weil der seine liebste Kuh schlachtete. Von nun an bricht der islamistische Terror auch über den Alltag der friedliebenden Familie herein…

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Samstag 8. Oktober  2016 um 19.30 Uhr

 SIMPLY THE WORST

mit Stargast Olaf Schubert im Film.

2015 /Deutschland / 50 Min./ ab 12 Jahren

Extra: Wir zeigen noch 2 weitere Kurzfilme von den Machern von „symply the worst“

Schauburg Dresden: “ In »SIMPLY THE WORST« ist Günther und Hindrich Sachsen nicht mehr genug – sie wollen Grenzen überschreiten. Auf den Spuren Glen Plakes führt es die beiden deshalb in die Tiefen des Ostens. Genauer gesagt zum Krivan, an dem die sagenumwobene Lomnitzer Scharte klafft, welche den meisten Nulpen schon beim bloßen Anblick den Kot in die Buchse drückt.

Doch um den Schicksalsberg der Hohen Tatra zu erreichen, müssen die zwei Originale Prüfungen epischen Ausmaßes bestehen, gegen die selbst Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie wie zwei ahnungslose ABC-Schützen wirken. Kommt mit auf einen unvergesslichen Road Trip, gepaart mit Zweitaktluft, verbalem Tischfeuerwerk, Kippen und Pivo…“

Trailer:

Wer  mit einen Trabbi vorfährt bekommt freien Eintritt.

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Samstag 10. September  2016 um 19.30 Uhr

Unterwegs nach Utopia

2013 /Deutschland / 95 Min./ ab 0 Jahren

EXTRA: Wir freuen uns die Filmemacherin  Carmen Blazejewski in Reinshagen begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf das anschliessende Gespräch.

Carmen Blazejewski führte Buch und Regie zu diesem Film.                                                Hier gehts zu ihrer Webseite mit Infos zu dem Film: http://www.carmen-blazejewski.de/film/dokumentarfilm/11-film/114-film-unterwegs-nach-utopia.html

 

gletscher webGunther Püschow eroberte von 1927 – 1931 mit einem kleinen Segelschiff und als Flugpionier die bis dahin von keinem Menschen betretene märchenhafte und ungezähmte Landschaft Patagoniens und Feuerlands und eröffnete die erste Postfluglinie zwischen Chile und Argentinien. Seine Bücher waren Bestseller, sein Dokumentarfilm „Silberkondor über Feuerland“ wurde gefeiert, trotzdem ist er in seiner Heimat Deutschland heute so gut wie vergessen. Warum? Weil er Kriegsheld war und Träger des Eisernen Kreuzes 1. Klasse? War er zu patriotisch? Zu eigensinnig? Oder passt er nur einfach in keine unserer Schubladen?
Wir sind auf seinen Spuren durch Südamerika gereist, wo er bis heute als Held verehrt wird und haben erlebt, wie lebendig und aktivierend gerade die Erinnerung an seine schillernde Persönlichkeit sein kann.
Gunther Plüschow hat bis zu seinem frühen Tod nach seinem Utopia gesucht; wir haben in Südamerika entdeckt, wie er es gefunden hat.

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Samstag 11. Juni  2016 um 19.30 Uhr

Heil

2015 /Deutschland / 104 Min./ ab 12 Jahren

Hier gehts zum Trailer:   https://www.youtube.com/watch?v=E5m4zrWiymc

Die Satire bessert selten. Darum sei sie nicht bloß lächelnd, sondern bitter, um die Toren, die sie nicht bessern kann, wenigstens zu bestrafen.“ Treffender als mit diesem Satz von Jean Paul lässt sich Dietrich Brüggemanns Film Heil kaum beschreiben. Es ist ein Film, bei dem einem das Lachen mehr als einmal nicht einfach nur im Halse stecken bleibt, sondern eher ein Ausdruck von Bitterkeit ob der gezeigten Wahrheiten ist.

Erzählt wird die Geschichte des afrodeutschen Autors Sebastian Klein (Jerry Hoffmann), der auf Lesereise in dem ostdeutschen Grenzort Prittwitz von den ortsansässigen Neonazis mit einem Schlag auf den Kopf begrüßt wird. Fortan plappert er alles nach, was man ihm sagt. Sofort wittert der (An-)führer der Neonazis Sven (Benno Führmann) seine Chance: Ein „Schwarzer“, der sich gegen Integration und Ausländer stellt, könnte ihn endlich zum (Meinungs-)führer in Deutschland machen, so dass er seine angebetete Nazi-Braut Doreen (Anna Brüggemann) mit einem Überfall auf Polen beeindrucken kann. Allerdings hat sich Sebastians schwangere Freundin Nina (Liv Lisa Fries) bereits auf die Suche nach ihrem Freund gemacht – und schon bald mischen auch verschiedene Staatsschutzorgane mit.

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Samstag 21. Mai  2016 um 19.30 Uhr

Men & Chicken
2014 / Dänemark Deutschland /104 Min./ ab 12 Jahre

Hier gehts zum Trailer:    https://www.youtube.com/watch?v=0-iQwKRWfRI

Absurde Szenen und derbe Dialoge

Nach seiner bissig verrückten Filmsatire „Adams Äpfel“ setzt Regisseur Anders Thomas Jensen diesmal noch einen drauf. In einem wüsten Szenario lässt er die degenerierte Sippe aufeinander los….      In bizarren Situationen und Dialogen mixt Regisseur Jensen handfeste Schlägereien mit Bibelzitaten, Erkenntnisse aus der Stammzellenforschung mit derben Sodomie-Witzen. Die Grenzen des guten Geschmacks werden schlicht ignoriert. Wenn Jensen mit tiefschwarzem Humor die entlegenen Seiten der menschlichen Natur erforscht, verstößt er lustvoll gegen jede Political Correctness. Und wenn die Brüder in altmodischer Tenniskleidung im maroden Saal des Sanatoriums zum Federballmatch antreten, dann wirkt das wie das schönste absurde Theaterstück.

Allein Mads Mikkelsen mit Dauerwelle und Schnauzer ist den Kinobesuch wert. Und Nikolaj Lie Kaas, der Kommissar aus den Adler-Olsen-Verfilmungen, sieht aus wie Frankenstein persönlich. Das ist Horrorfilm und Slapstickkomödie zugleich, makaber und komisch. Ein herrlich schräges Schauermärchen.

Eine Filmkritik vom NDR

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Samstag 9. April  2016 um 19.30 Uhr

Der Staat gegen Fritz Bauer

BRD / 2015 /  105 Min. / ab 0 Jahren

zum Trailer:   http://www.derstaatgegenfritzbauer.de/

Der Staat gegen Fritz Bauer: Drama um den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der sich in der NS-Verbrechensaufklärung verdient gemacht hat.

Es ist das Jahr 1957. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und auch wenn Deutschland vom Nationalsozialismus erlöst ist, bekommt es die Folgeschäden immer noch zu spüren. Besonders die

Korruption des NS-Regimes ist weiterhin allgegenwärtig, und längst sind nicht alle Verbrecher zur Rechenschaft gezogen worden. Während der Großteil der Bevölkerung die Schreckenszeit einfach nur vergessen möchte, ist der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) darauf erpicht, die Verantwortlichen der NS-Verbrechen vor Gericht zu stellen. Für seinen konsequenten Aufklärungswillen bekannt, wird dem Hessen bald eine Information zugesteckt, die auf den Aufenthaltsort des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann (Michael Schenk) hinweisen. Dieser soll sich demnach in Südamerika, genauer Argentinien, aufhalten. Gemeinsam mit Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) begibt sich Bauer auf die Spur. Allerdings gibt es unverhofften Widerstand aus dem eigenen Umfeld. Die Behörden scheinen nicht nur nicht an einem Erfolg Bauers interessiert zu sein, verschwinden doch plötzlich wie von Zauberhand wichtige Dokumente. Sie scheinen Bauers Mission vielmehr bewusst zu sabotieren, was besonders in Person von Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg Schüttauf) offensichtlich wird. Bauer und Angermann wollen sich davon nicht unterkriegen lassen und kämpfen weiter, doch dass der Feind in den eigenen Reihen sitzt und nicht als solcher zu identifizieren ist, macht das Unterfangen zu einem Drahtseilakt, bei dem unsicher ist, wem man trauen kann und wem nicht. Die Initiative Fritz Bauers kann historisch nicht hoch genug eingeschätzt werden, scheint es doch fraglich, ob die Ausschwitzprozesse auch ohne ihn stattgefunden hätten. Folglich entstanden im Laufe der Jahrzehnte verschiedene Preise, Institutionen und Gebäude, die Bauers Namen tragen.

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Samstag 12. März  2016 um 19.30 Uhr

Taxi Teheran

Schweiz- BRD / 2015 /  86 Min. / ab 0 Jahren

Trailer:  http://www.critic.de/film/taxi-7669/trailer/

Taxi Teheran: Roadmovie mit Dokumentar- und Spielfilmelementen, in dem Regisseur Jafar Panahi als Taxifahrer durch Teheran fährt und seinen Fahrgästen lauscht.

Seit ihm von den Behörden verboten wurde, als Regisseur zu arbeiten, fährt Jafar Panahi Taxi. Doch auch hinter dem Steuer gibt er seine wahre Berufung nicht auf. Fahrgäste, ein Querschnitt der iranischen Gesellschaft, nehmen bei ihm Platz und er sammelt ihre Geschichten. Unter anderem chauffiert er zwei abergläubische ältere Damen, einen Befürworter der Todesstrafe und seine aufmüpfige Nichte, die als Schulprojekt einen “zeigbaren” islamischen Film drehen soll, durch die brodelnde Millionenmetropole Teheran.         Seit seinem Berufsverbot arbeitet Regisseur Jafar Panahi als Taxifahrer und filmt dabei seine Gäste, die er durch Teheran fährt. Roadmovie mit Dokumentar- und Spielfilmelementen, mit Regisseur Jafar Panahi als Taxifahrer.

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Samstag 13. Februar 2016 um 19.30 Uhr

La Buena Vida – Das gute Leben

Schweiz- BRD / 2015 /  94 Min. / ab 0 Jahren

www.dasguteleben-film.de/trailer

»Jairo Fuentes, der junge Anführer der Wayuu-Gemein­schaft Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolum­biens. Bisher gab die Natur den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchten. Doch die gewaltige Cerrejón-Mine, mit 700 Quadrat­kil­me­tern der größte Kohle­ta­gebau der Welt, rückt Tag für Tag näher an Tamaquito heran. Die Stein­kohle ist für Europa bestimmt. In Deutsch­land, Holland und Großbri­tan­nien produ­zieren die Kohle­kraft­werke damit den Strom, der hier den Wohlstand sichert. Jairo und seine Leute müssen ihr Dorf in den Bergen aufgeben und das gute Leben hinter sich lassen. In Zukunft hat das Leben für sie einen Preis, der mit Geld zu bezahlen ist. Der Film erzählt die Geschichte der Dorf­ge­mein­schaft von Tamaquito vor dem Hinter­grund des europäi­schen Wohl­stands­stre­bens.« (Katalog Berlinale)

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Samstag 9. Januar 2016 um 19.30 Uhr

Jacky im Königreich der Frauen

Frankreich / 2015 /  94 Min. / ab 12 Jahren

http://media2.kino.de/2015/08/jacky-im-knigreich-der-frauen-2014-filmplakat-rcm236x336u.jpg

Der französische Autorenfilmer Riad Sattouf gehört als Comiczeichner zur Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ und weilte während der Pariser Terroranschläge nicht in der Redaktion. Seine zweite Regiearbeit nach „Jungs bleiben Jungs“ spielt in der fiktiven Volksrepublik Bubunne, in der die Männer Burkas tragen und die Frauen das Zepter führen. In dieser Kreuzung aus Nordkorea und einem islamischen Staat lebt der arglose Jacky (Vincent Lacoste), der sich heillos in die zukünftige Diktatorin Bubunne XVII. (Charlotte Gainsbourg) verliebt. Eine reizvolle satirische Idee, aus der sich viel hätte machen lassen, aber Sattoufs Totalitarismuskritik kommt über alberne Gags auf Kleinkindniveau leider nicht hinaus. Durch die deutsche Synchronisation wird die Latte sogar noch tiefer gelegt. Die Männer müssen sich als „große Dödel“ um die Gunst der Herrscherin bewerben, zum Hochzeitsball wird in den „Palast des großen Schleimers“ geladen, statt Feministen gibt es „Männinisten“, und „Lesberei“ ist streng verboten. Das deutsche Presseheft bemüht sich, den hirnlosen Quatsch in die Nähe von Monty Python zu rücken. Was noch der beste Witz an dieser verunglückten Komödie ist.
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Samstag 12. Dezember 2015 um 19.30 Uhr
Jeder dreht mal durch
Argentien Spanien / 2015 / 122 Min./ ab 12 Jahren
http://de.web.img3.acsta.net/r_160_240/b_1_d6d6d6/pictures/14/11/05/18/32/192866.jpg
„Wild Tales“ ist ein Episodenfilm, bestehend aus sechs Geschichten, die zwar inhaltlich nicht zusammenhängen, thematisch aber trotzdem verknüpft sind. In „Pasternak“ entdecken die Reisenden in einem Flugzeug, dass alle denselben gescheiterten Musiker kennen. In der zweiten Episode „Die Ratten“ muss sich eine Kellnerin (Julieta Zylberberg) mit einem Mann aus ihrer Vergangenheit (Cesar Bordon) auseinandersetzen, der ihre Eltern in den Ruin trieb. In „Straße zur Hölle“ sorgt ein aggressiver, mitten im Nirgendwo ausgetragener Zweikampf für Blutvergießen. In „Bombita“ setzt sich der gleichnamige Held (Ricardo Darin) mit unorthodoxen Mitteln gegen Abschleppwagen und Strafzettel zur Wehr. In der vorletzten Episode „Die Rechnung“ geht es um die schmutzigen Einzelheiten einer Fahrerflucht. Und in „Bis dass der Tod uns scheidet“ findet eine frischgebackene Braut (Érica Rivas) heraus, dass ihr Angetrauter (Diego Gentile) sie betrogen hat. Ihre Entrüstung darüber bringt so manchen Hochzeitsgast ins Krankenhaus
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Samstag 14. November  2015 um 19.30 Uhr

Black Brown White

Östereich/2007/107 Min./ ab 0 Jahren

Im Rahmen der entwicklungspolitischen Tage M/V zeigen wir in Zusammenarbeit mit den Zentrum kirchlicher Dienste aus Rostock

http://media2.kino.de/2015/08/black-brown-white-2011-filmplakat-rcm236x336u.jpg

Von der Annäherung zweier grundverschiedener Menschen handelt “Black Brown White”, das Spielfilmdebüt des renommierten österreichischen Dokumentaristen Erwin Wagenhofer, der seine Geschichte in Form eines lakonischen Roadmovies aufbereitet. Der berechnende, maulfaule Trucker, vom stets zuverlässigen Fritz Karl (“Kronprinz Rudolf”) als sympathischem Outlaw angelegt, verwandelt sich langsam zum empathischen Fluchthelfer. Viel Zeit nimmt sich der Regisseur und Autor seine Personen zu zeichnen, legt sie differenziert an und versteht es auch, die Spannung geschickt aufzubauen. Zöllner in Tanger gilt es zu überlisten, ein Mitglied der “Ärzte ohne Grenzen” (Wotan Wilke Möhring) wird als unfreiwilliger Komplize eingespannt. Ein Kommissar (Francesc Garrido) lässt sich nicht so leicht abschütteln und ein ukrainischer Trucker-Kollege (Jurij Diez) versucht Don Pedro zu erpressen – doch der weiß sich zu helfen: “Was nicht mit Geld geht, geht mit viel Geld”

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Samstag 10. Oktober  2015 um 19.30 Uhr

Helen

Deutschland 2009

In Zusammenarbeit mit Aktionsbündnis seelische Gesundheithelen

 

Eine Filmkritik aus der FAZ in auszügen (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/video-filmkritik-blind-fuer-die-depression-helen-1105195.html)

In Sandra Nettelbecks Film „Helen“ gerät die Titelheldin, gespielt von Ashley Judd, an ihrem Geburtstag in Unruhe. Die Geschenke, die Glückwünsche der Gäste, die bürgerliche Idylle ihres Hauses prallen an ihr ab. Sie spüre, sagt Helen, wie etwas auf sie zukomme, unsichtbar und unaufhaltsam. Ihre Arbeit als Musikprofessorin scheint sie auf einmal zu überfordern, in ihrem Alltag häufen sich Missgeschicke, dennoch wagt Helen nicht, sich ihrem Mann (Goran Visnjic) anzuvertrauen. Als er für eine Dienstreise das Haus verlässt, bricht sie zusammen.

Die Akademikerin Helen hat kein soziales Problem, sondern ein individuelles: Sie leidet an klinischer Depression. Durch den Selbstmord des deutschen Nationaltorwarts Enke ist diese Krankheit jüngst in die Schlagzeilen geraten, dennoch bleibt sie ein schwieriger Kinostoff. Depression ist ein Zusammenbruch des Selbstgefühls und der Weltwahrnehmung, also das Gegenteil dessen, was sich getreu dem Leitsatz „action is character“ in Bilder übersetzen lässt. Der Kranke geht innerlich kaputt, nur seine Hülle bleibt intakt. Aber gerade an ihr hält sich das Kino fest. So bleibt es blind für die Wahrnehmung des Depressiven. Es sei denn, die Bilder selbst würden wie welke Blätter schrumpfen und zerfallen. Um das auf die Leinwand zu bringen, bräuchte es den Mut eines Experimentalfilmers und das Geschick eines Mainstream-Regisseurs, ein Mittelding zwischen Robert Redford (“Ordinary People“) und David Lynch.

Homöopathische Dosen

Den selbstzerstörerischen Furor, den der Film seiner Heldin nicht erlaubt, projiziert er auf eine Nebenfigur, die Musikstudentin Mathilda (Lauren Lee Smith). Sie ist die überragende Erscheinung in „Helen“, eine Art Veteranin der Krankheit, die ihre Wohnhöhle im Elendsviertel von Vancouver zum Spiegelbild ihrer verletzten Seele gemacht hat. Eigentlich, denkt man, müsste die abgehärtete Mathilda besser mit der Krankheit zurechtkommen als ihre zarter gestrickte Professorin. Aber dann ist es doch die Studentin, die aus der Geschichte verschwindet, um Helens wiedergewonnenes Familienglück umso intensiver leuchten zu lassen. Man weiß nicht, worum man sich bei diesem Happy End mehr betrogen fühlt: um die Wahrheit der Geschichte oder die Wirklichkeit der Depression.

 

http://www.critic.de/fileadmin/Images/Helen_plakat.jpg

 

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Samstag 12. September  2015 um 19.30 Uhr

IDA

Polen-Dänemark/2014/128 Min./ ab 0 Jahren
In lyrischem Schwarzweiß komponiertes, aufwühlendes Porträt einer Novizin, die ihre traurige jüdische Vergangenheit entdeckt.Der britische Independentfilmer Pawel Pawlikowski wurde für Werke wie „My Summer of Love“ preisgekrönt und etablierte damit eine eigene, spannende Handschrift. Diese forciert er auf beeindruckende Weise in seinem asketischen Arthouse-Drama, das den gebürtigen Warschauer zurück in seine Heimat führt. Das kommunistische Polen des Jahres 1962 bietet ihm Anlass zur Aufarbeitung volkseigener Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Mithin kein leichtes Thema, dem Pawlikowski jedoch mit stillem Stilwillen in seinem Porträt zweier gegensätzlicher Frauen begegnet, den letzten beiden Überlebenden ihrer Familie.
Ida

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Samstag 13. Juni 2015 um 19.30 Uhr

Wir sind jung. Wir sind stark.

 D/2015/128 Min./ ab 12 Jahren

Auf Tatsachen basierendes starkes Drama, in dem der Angriff auf das Asylbewerberheim in Rostock-Lichterhagen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.

Rostock 1992. Stefan hat sich schon lange von seinem
Vater, einem SPDWir sind jung. Wir sind stark.-Politiker abgewandt. Er hängt mit seiner Clique herum, darunter ein Rechtsradikaler, der die Gruppe unter Kuratel hält. Die Vietnamesin Lien hat nach der Wende einen Job gefunden und will im Gegensatz zu ihrem Bruder und dessen schwangerer Frau in Deutschland bleiben. Am Abend des 24. August 1992 macht ein brauner Mob im Ortsteil Lichtenhagen Jagd auf Ausländer und wirft Brandsätze ins sogenannte Sonnenblumenhaus, wo Asylbewerber untergebracht sind.

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Samstag 9. Mai 2015 um 19.30 Uhr

CITIZENFOUR

 D-USA/2014/114 Min./ohne Altersbeschränkung

Ein einmaliger Dokumentar-Thriller, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft.
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras, verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill nach Hongkong, um sich mit „Citizen Four“ zu treffen – es ist Edward Snowden. Ihre Kamera hat Laura Poitras in diesen Stunden und Tagen, die unsere Welt nachhaltig verändern werden, immer dabei.

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Samstag 11. April 2015 um 19.30 Uhr

Being and Becoming

Frankreich/  2014 /  99 Min./ ohne Altersbeschränkung

Der Film Being and Becoming erkundet das Konzept und den Weg Kinder nicht zu unterrichten sondern ihn zu vertrauen und sie frei das lernen zu lassen, wovon sie begeistert sind – und zeigt dieses zum ersten Mal auf der Kinoleinwand.  Die Entdeckungsreise der Filmemacherin führt uns durch die USA, durch Deutschland (wo es nicht erlaubt ist so zu lernen), Frankreich und Großbritannien. Dieser Film erforscht das angeboren Bedürfnis zu lernen und zeigt ganz neue Aspekte dieses Themas.       homepage von being and becoming:                 http://www.etreetdevenir.com/EED.de.html#Accueil                                                       

Kritik vom Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/kultur/being-and-becoming-von-clara-bellar-alle-tage-schulfrei/11009544.html

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Samstag 14. März 2015 um 19.30 Uhr

Hannas Reise

BRD /  2014 /  100 Min./ ohne Altersbeschränkung

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Die ehrgeizige BWL-Studentin Hanna macht aus Karrieregründen ein soziales Praktikum in Israel und stößt mit ihrer überheblichen Art bei Arbeitskollegen und „Wiedergutmachungsdeutschen“ in der WG auf Unverständnis. Dass sie sich in den attraktiven Betreuer mit seinen zynischen Sprüchen verliebt, war nicht vorgesehen. Aus seiner Sicht erlebt die junge Frau ein Land in permanentem Ausnahmezustand und wirft einen neuen Blick auf die deutsch-israelische Geschichte.

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Samstag 14. Februar 2015 um 19.30 Uhr

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Großbritannien- Italien /  2013 /  92 Min./ ab 12 Jahren

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Dieser leise Film ist mehr als ein ermunterndes Fanal für Menschlichkeit, er ist ein grandioser Glücksfall fürs Kino, ein delikates und großes Geschenk. Der britische Charakterdarsteller Eddie Marsan, der schon für Martin Scorsese, Steven Spielberg und Mike Leigh vor der Kamera stand, spielt diesen Verlorenen in großer Zurückhaltung mit einer rückhaltlosen Hingabe, beim überraschenden und gefühlvollen Ende sollten die Tränen rollen. Nicht weil es so traurig ist, sondern so wunderschön.

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Samstag 10. Januar 2015 um 19.30 Uhr

Zeit der Kannibalen

BRD/  2013 /  97 Min./ ab 12 Jahren

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Öllers (Devid Striesow) und Niederländer (Sebastian Blomberg) haben alles im Griff. Die Unternehmensberater optimieren in den dreckigsten Metropolen der Welt den Profit ihrer Kunden. Das Ziel: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden! Als ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt macht, liegen die Nerven blank. Denn „up or out“ ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft hier auch nicht weiter. Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca (Katharina Schüttler) rückt für ihn nach – die Zeit der Kannibalen bricht an.

Hier ein Rezension aus der Zeit:                                                                       http://www.zeit.de/kultur/film/2014-05/zeit-der-kannibalen-film

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Samstag 13. Dezember 2014 um 19.30 Uhr

Philomena

USA-BRD/  2013 /  98 Min./ ab 6 Jahren

Philomena - Filmplakat 

Philomena ist eine lebenlustige Frau aus einfachen irischen Verhältnissen. Am 50. Geburtstag ihres Sohnes offenbart sie ihrer Tochter ein lang gehütetes Geheimnis. Als junges Mädchen bekam sie ein Baby. Die Nonnen, in deren Obhut ihr Vater sie abgeschoben hatte, zwangen sie, es zur Adoption freizugeben. Ihr größter Wunsch ist, zu wissen, ob ihr Kind ein gutes Leben führt. Philomenas Tochter bittet den zynischen Fernsehjournalisten Martin Sixsmith, ihrer Mutter bei der Suche nach dem verlorenen Sohn zu helfen … Regisseur Stephen Frears kehrt mit der Tragikomödie zur Hochform von „Die Queen“ zurück. Charmant inszeniert er ein brisantes Thema, in dem die Balance zwischen Tragik und Komik stimmt, Judi Dench und Steve Coogan sich als gegensätzliche Typen perfekt ergänzen.

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Samstag 8. November 2014 um 19.30 Uhr

Der Film wird gezeigt in Anwesenheit des Regisseurs                                                 Michael Krull mit anschließendem Filmgespräch.

Der schöne leichte Tod – Stationen eines lebensunwerten Lebens.

BRD/  1994 /  67 Min./ ab 12 Jahren

Irmgard Kaiser mit ihren Brüdern in der Dorfschule

Irmgard Kaiser mit ihren Brüdern in der Dorfschule

„Man hat sie abgeholt, 1940“, erinnert sich der Bruder, „und dort in der Irrenanstalt ist meine Schwester Irmgard auch gestorben. Mehr kann ich nicht sagen.“
Über 60 Jahre nach dem Tod der Irmgard Kaiser aus dem mecklenburgischen Carlsdorf begibt sich ein Filmteam auf Spurensuche. Spuren eines Menschen, der gar nicht alt genug wurde, Spuren zu hinterlassen. Aber es gibt Hinweise in den Akten der Heil- und Pflegeanstalt Rostock-Gehlsheim, der Anstalt Domjüch Alt-Strelitz, der Irrenanstalt Schwerin-Sachsenberg. Stationen eines Lebens, welches in der Sprache der Nazis als lebensunwert bezeichnet wird, als Ballastexistenz, als unnütze Esser. 70 000 von ihnen sollen nach ersten Plänen der Euthanasie-Zentrale in der Berliner Tiergartenstr. Nr.4 ermordet werden, am Ende sind es rund 300 000. Verhungert, abgespritzt oder vergast in den als Duschraum getarnten Gaskammern.

Ein Dokumentarfilm von Grimme-Preisträger Michael Krull.

Hinweisen möchten wir noch in diesem Zusammenhang auf 2 weitere Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde – den  Gedenktafel-Gottesdienst am Sonntagmittag und der musikalischen Lesung „Die Jüdin von Toledo“ am Sonntagnachmittag.

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Samstag 11. Oktober 2014 um 19.30 Uhr

Grand Budapest Hotel

USA-BRD/  2013 /  101 Min./ ab 12 Jahren

Grand Budapest Hotel - Filmplakat  

Ein Schriftsteller kommt im Grand Budapest Hotel, das schon bessere Zeiten erlebt hat, mit einem Stammgast ins Gespräch. Er erfährt, dass ihm das Hotel einst gehörte und er dort als Lobbyboy angefangen hatte. Dies war zu einer Zeit, als der galante Monsieur Gustave noch für makellosen Service sorgte – insbesondere gegenüber der weiblichen Klientel – und in ein erstaunliches Abenteuer gerät, als er im Testament einer reichen Witwe berücksichtigt und bald als deren Mörder gejagt wird. „Grand Budapest Hotel“ ist eine wunderbar schräge und originelle Komödie von Regiemeister Wes Anderson mit einem herausragenden Ensemble, darunter Ralph Fiennes, Jude Law, Willem Dafoe, Adrien Brody, Tilda Swinton, Jeff Goldblum und Bill Murray.

Fazit: Originelle und skurrile Komödie, Eröffnungsfilm der Berlinale. ____________________________________________________________

Samstag, 13. September 2014 um 19.30 Uhr

Mandela – Der lange Weg zur Freiheit

USA-Südafrika/  2013 /  147 Min./ ab 12 Jahren

Mandela

Justin Chadwick zeichnet in seinem Biopic – mehr Hommage als kritischer Diskurs – den Lebensweg von Südafrikas berühmtem Freiheitskämpfer nach.

Zig Dokumentationen und TV-Filme gibt es bereits über Nelson Mandela und Clint Eastwood hat ihm mit „Invictus – Unbezwungen“ 2009 ein Leinwanddenkmal gesetzt. Von 1994 bis 1999 war der gelernte Jurist der erste schwarze Präsident seines Landes. Neben Martin Luther King gilt Mandela, der 1993 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, als wichtigster Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen sowie als Wegbereiter des Übergangs von der Apartheid zu einem gleichheitsorientierten, demokratischen Südafrika.

Nun liegt mit „Mandela: Long Walk to Freedom“ das erste Kino-Biopic über den charismatischen Freiheitskämpfer vor. Inszeniert hat es der britische Regisseur Justin Chadwick („Die Schwester der Königin“) nach der gleichnamigen Autobiographie Mandelas. Über 50 Jahre spannt sich der Erzählbogen des knapp zweieinhalbstündigen Films, ein kurzer Rückblick führt zunächst in die Kindheit Madibas – so Mandelas traditioneller Clanname -, ehe die Handlung dann in den 1940ern einsetzt. Als Rechtsanwalt und Frauenheld macht er sich einen Namen, die erste Gattin (Terry Pheto) verlässt ihn bald. Er lernt seine zweite Frau Winnie (Naomie Harris) kennen, schließt sich dem zunächst gewaltlosen African National Congress (ANC) an, geht in den Untergrund und landet schließlich für 27 Jahre hinter Gittern.

Gradlinig hält der in historischen Stoffen erfahrene William Nicholson („Elizabeth – Das goldene Königreich“) sein Skript, linear zeichnet er den Weg Mandelas bis zu dessen Wahl zum Staatsoberhaupt nach. Die Stationen der spannenden (Polit-)Karriere werden korrekt – wenn auch etwas brav – abgehakt, wohl komponiert hat Kameramann Lol Crawley seine farbsatten Bilder – ob Dialog-, Kampf- oder Massenszenen -, Sorgfalt und Authentizität zeichnen Johnny Breedts Produktionsdesign aus. Ein wenig zu plakativ gewählt sind die Songs, die die emotionalen Szenen unterstreichen – einschlägige Hits von U2s „Pride“ bis zu Public Enemys „Fight The Power“ sind zu hören.
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Fußball WM in Brasilien

Wir zeigen die Fussball WM im Zelt auf dem Pfarrhof.                                                            Alle sind herzlich willkommen.

Wir wollen die Spiele der deutschen Nationalmannschafft und ab Viertelfinale alle Spiele zeigen. Es können gern Sachen zum Essen und Trinken mitgebracht werden. Da Geld für die offizelle Genehmigung, die Spiele öffentlich zeigen zu dürfen und ein Digitalreceiver bezahlt wurde, freuen wir uns über kleine Spenden.

Bei den 18 Uhr spielen ist es ja noch sehr hell. Uns wird etwas einfallen, wir wir das am besten hinbekommen.

Jetzt kommen die Daten:

Montag         16. Juni  um 18 Uhr  BRD – Portugal                                                             Samstag      21. Juni  um 21 Uhr  BRD – Ghana                                                                 Donnerstag  26. Juni  um 18 Uhr  BRD – USA

Achtelfinale Montag 30 Juni um 22 Uhr oder  Dienstag 1. Juli  um 22 Uhr (Falls                                                                                                      Deutschland weiter kommt)   Viertelfinale                                                                                                                       Freitag 4. Juli  18 Uhr und 22 Uhr  sowie  Samstag 5. Juli 18 Uhr und 22 Uhr             Halbfinale                                                                                                                                  Dienstag 8.Juli 22 Uhr  sowie  Mittwoch 9.Juli 22 Uhr                                                   kleines Finale                                                                                                                   Samstag 12. Juli  22 Uhr                                                                                                  Finale                                                                                                                            Sonntag 13. Juli 21 Uhr   (Brasilien – Deutschland)

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Samstag, der 14. Juni 2014 um 19.30 Uhr

Alphabet

Deutschland / 2013 / 103 Min./ ab 0 Jahren

Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer befasst sich mit den Grundgedanken, die der modernen Bildung zu Grunde liegen und stellt fest, dass auch wenn der Drill heute vielleicht fehlen mag, unser aktuelles Bildungssystem sich noch immer stark aus der Ideenwelt der Industriellen Revolution speist. Nach seiner Ansicht besteht die Aufgabe des Bildungssystems heute wie damals nur darin, Menschen hervorzubringen, die in der arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft gut funktionieren, und eben keine Menschen, die einerseits kreativ und andererseits lösungsorientiert arbeiten können. Schuld daran sei das Konkurrenzdenken, welches von der Wirtschaft auf den Bereich der Bildung übertragen wird und die reine Erfüllung vorgegebener Normen als Bildungsziel mit sich bringt. So kommt er zu dem Fazit, dass die Führer aus Politik und Wirtschaft von heute zwar häufig die besten Schulen oder Universitäten besucht hätten, jedoch in schwierigen Situationen keinerlei Lösungen anzubieten haben.

Alphabet                                                stern hinweis

Links:                                                                                                                                    zum trailer  http://www.alphabet-film.com/

Interview mit dem Filmemacher Wagenhofer:                                                               file:///C:/Users/Anwender/a%20eigene%20dateien/ALPHABET/presse/Kino-Dokumentation%20%27Alphabet%27%20%20Interview%20mit%20Regisseur%20Erwin%20Wagenhofer.htm

Gedanken einer Lehrerin zum Film:                                                                               file:///C:/Users/Anwender/a%20eigene%20dateien/ALPHABET/presse/Lernen%20wird%20leicht!%20-%20Meine%20Gedanken%20zu%20%27Alphabet%20-%20Angst%20oder%20Liebe%27.htm

positive Kritik:                                                                                                 http://www.radiobremen.de/kultur/kino/alphabet108.html                                                          http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kino-kino/alphabet-erwin-wagenhofer-filmkritik-100.html

nich so gute Kritik:                                                                                                   http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.filmkritik-alphabet-wie-dumm-ist-das-publikum.30710b77-25d0-474f-b68c-519d7d19ef0e.html

http://www.critic.de/film/alphabet-5005/

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Samstag, den 10. Mai 2014 um 19.30 Uhr                                                                        Sein letztes Rennen

Deutschland / 2013 / 94 Min./ ab 6 Jahren

Der einst große Marathonläufer und Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958, Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), zieht jetzt mit über 70 Jahren aus seinem Zuhause aus. Seine Tochter Birgit (Heike Makatsch) kann sich nicht länger um ihn und seine Frau Margot (Tatja Seibt) kümmern, da sie als Flugbegleiterin um die ganze Welt reist. Im Altersheim fühlt sich Paul nicht gerade wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch zu gewinnen. Die anderen Heimbewohner halten ihn für verrückt, doch mit Hilfe von Margot trainiert der rüstige Rentner wie ein Besessener, immer sein Ziel vor Augen, noch einmal durch die applaudierende und tosende Menge zu laufen. Als den Heimbewohnern ein altes Bild in die Hände fällt, erinnern sie sich an die vergangenen Siege von Paul und unterstützen ihn nach Leibeskräften – vor allem im Kampf gegen die Heimleitung. Denn der ist Paul mit seiner ungestümen Art ein gewaltiger Dorn im Auge.

Sein letztes Rennen

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Samstag, den  12. April 2014 um 19.30 Uhr                                                             Willkommen in der Bretagne

Frankreich/ 2013 / 120 Min./ ab 0 Jahren

Mitten im Herzen der Bretagne leben die drei Freundinnen Mathilde (Mathilde Seigner), Firmine (Firmine Richard) und Louise (Laurence Arné) in einem kleinen, malerischen Dorf. Mathilde und Firmine arbeiten beide, Mathilde als Hebamme und Firmine als Schwester im örtlichen Krankenhaus. Louise hat mit der Arbeit im Krankenhaus nichts zu tun. Sie ist Besitzerin einer kleinen Bowlinghalle. Am Ende eines anstrengenden Arbeitstages sitzen die drei Freundinnen gern abends beim Bowling und tauschen sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse aus. Eines Tages kommt Catherine (Catherine Frot) ins Dorf. Sie soll überprüfen, ob das Krankenhaus in dem kleinen Dorf überhaupt rentabel ist. Catherine fühlt sich schon nach kurzer Zeit bei den drei Freundinnen sehr wohl. Sie gewöhnt sich auch an das Landleben und fängt an, den ruhigen Alltag zu genießen. Zu ihrem Leidwesen muss sie feststellen, dass das Krankenhaus geschlossen werden muss. Ihre Freundinnen sind davon überhaupt nicht begeistert und planen eine Revolte.

Willkommen in der Bretagne

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Samstag, den 8. März 2014 um 19.30 Uhr
Guerilla Köche

Deutschland / 2012 / 92 Min./ ab 0 Jahren

Die fesselnde Dokumentation von Regisseur Jonas Gernstl nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den wohl ausgefallensten Gastro-Hochburgen und -Trends dieser Welt. Außerdem ist der Film eine Geschichte über Innovations- und Experimentierfreude und dem Streben nach Erfolg, aber auch über das Erwachsenwerden, beste Freundschaft und was es heißt, Abschied zu nehmen. Vater Franz Xaver Gernstl („Gernstl unterwegs“) wirkte als Produzent mit. Faszinierend, sympathisch und voll ansteckendem Tatendrang.

Guerilla Köche

Links:                                                                                                      http://www.cinema.de/film/guerilla-koeche,5735839.html

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Samstag, den 8. Februar 2014 im 19.30 Uhr

Portugal mon amour

Portugal, Frankreich/ 2013/ 91 Min./ ab 0 Jahren

Das portugiesische Pärchen Maria (Rita Blanco) und José (Joaquim de Almeida) lebt in eher einfachen Verhältnissen in Paris. Ihr ruhiges, bescheidenes Leben erarbeiten sie sich hart: Maria arbeitet als Putzfrau in den Häusern der Reichen, während José als Mitarbeiter eines Bauunternehmens schuftet. Da die beiden sehr freundlich und zuvorkommend sind, sind sie auch bei ihren Bekannten sehr beliebt, die sie regelmäßig um Gefallen bitten. Doch alles ändert sich, als Josés reicher Bruder plötzlich verstirbt und das Paar ein schönes Haus in einer malerischen Gegend in Portugal erbt. Als die Nachbarschaft von den Plänen des Paares erfährt, wieder nach Portugal zu ziehen, versuchen alle, den beiden diese Idee auszureden und den Abschied so schwer wie möglich zu machen. Schließlich wollen sie die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Paares um keinen Preis verlieren.                                                                                                                      Melancholische französische Culture-Clash-Komödie um ein in Paris lebendes portugiesisches Paar mit Heimweh.

Portugal, mon amour

Links:                                                                                                                 http://www.tagblatt.de/Home/kino/kino-aktuell_filmid,4712.html

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Samstag, den 11.Januar 2014 im 19.30 Uhr

Am Ende der Milchstraße

Deutschland/ 2013/ 97 Min./ ab 6 Jahren

Die Filmemacher zeigen in ihrer Dokumentation über ein kleines, ländliches Dorf in Mecklenburg den harten Alltag der Ortsansässigen. In der 50-Seelen-Kommune herrscht ein eigener Lebensrhythmus, der von Armut und Arbeitslosigkeit bestimmt wird. Die Bewohner ackern auf dem Feld, sie leben von der Natur und müssen sich bei ihrem Dasein am Existenzminimum aufeinander verlassen können. Zu ihnen gehören der Landwirt Maxe mit seiner Freundin Cordula, die aus der Stadt stammt und für ihn aufs Land gezogen ist, der Träumer Harry, der kurz vor der Heirat stehende Melker Olli sowie Gabi, die fünf Söhne hat – die sind nun auf der Suche nach Arbeit in ihre Heimat zurückgekehrt.  Mit ansteckender Neugier blicken die Regisseure auf eine Lücke im System und erzählen von hier aus, was Gemeinschaft im Innersten zusammenhält. Zwischen grasenden Ponys, blühenden Bäumen und kräftigem Regen gelingt mit „Am Ende der Milchstraße“ ein so präzises wie berührendes Zeit-Bild.

Am Ende der Milchstraße

Links:                                                                                                                          http://www.zeit.de/kultur/film/2013-10/am-ende-der-milchstrasse-film

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Samstag, den 14.Dezember 2013 im 19.30 Uhr

Wer’s glaubt wird selig

Deutschland/ 2013/ 96 Min./ ab 6 Jahren

Eine tote Schwiegermutter, die zur Heiligen werden soll, ein falscher Priester und jede Menge Wunder – eine kuriose Mischung. Die Komödie spielt im Skiort Hollerbach, in dem es keinen Schnee und keine Touristen mehr gibt. Als die fromme Daisy von einem Kruzifix erschlagen wird, will ihr Schwiegersohn Georg(Christian Ulmen) sie heilig sprechen lassen, damit das Dorf zum Wallfahrtsort wird. Georg und seine Freunde hecken einen  Plan aus, um den Abgesandten des Vatikans zu überzeugen.   Der Film  steckt  voller lustiger und skurriler Ideen.

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Samstag, den 9. November 2013 um 19.30 Uhr

Paulette

Frankreich/ 2013/ 87 Min./ ab 12 Jahre

Paulette ist eine ruppige 80-jährige Dame, die weiß, was sie will – und auch, was sie nicht will: Dunkelhäutige „Bimbos“ sind so gar nicht ihr Fall. Und das erzählt sie auch jedem, der es hören will oder auch nicht. Da ist auch ihr siebenjähriger Enkel nicht ausgenommen.Dass sie ganz allein in einem zwielichtigen Pariser Vorort lebt, kann sie nicht schrecken. Nur ihre allzu schmale Pension bringt Paulette immer wieder auf die Palme.  Trotz alledem ist der Film zutiefst kuschelig . „Paulette“ – der Film war in Frankreich ein Millionenerfolg – ist eine weitere herzige Sozialkomödie , in der alle ein bisschen schräg, ein bisschen einsam und verrückt sind und sich in liebevoll eingerichteten Bildern so lange an ihrer Skurrilität reiben, bis ihnen allen ganz warm geworden ist. Und dem Zuschauer auch.

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Samstag 12. Oktober 19.30 Uhr

Aus der Reihe Filmklassiker in Reinshagen heute

Wie im Himmel

Schweden – 2005 – 130 Min.

Wie im Himmel ist in seiner Heimat Schweden einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.Die menschlichen Konflikte innerhalb der abgeschlossenen Einheit der Dorfbewohner sind eindringlich und fesselnd. Pollak benötigte 18 Jahre, um diesem Spielfilm seine Intensität und Spannung zu verleihen. Das merkt man dem Film an. Jedes Wort, jedes Bild stimmt. Durch die Zusammenarbeit mit Komponist Stefan Nilsson ist der Film auch musikalisch ein Meisterstück. Die Hauptdarsteller, allen voran Michael Nyqvist als Daniel, verleihen den Charakteren eine selbstoffenbarende Offenheit. Emotionen wirken nicht künstlich, urmenschliche und gesellschaftliche Konflikte sind klar und präsent. Kay Pollak zeigt eine Dorfgemeinschaft, wie es sie zu Tausenden gibt. Dennoch haben die alltäglichen Probleme keinen Anschein von Banalität. Hinter jedem Konflikt steht etwas Großes, Grundsätzliches.

Links:

Trailer www.youtube.com/watch?v=jT6kjkqGH8I

www.kino-zeit.de/filme/wie-im-himmel

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Samstag,14. September, 19.30 Uhr

Bingo – Toletzt entscheed jümmers dat Glück

EXTRA: Wir freuen uns die beiden Filmemacherinnen Margot Neubert-Maric und Gisela                    Tuchtenhagen in Reinshagen begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf das                      anschliessende Gespräch mit den beiden symphatischen Frauen.

BRD – 2011 – 84 Min.- ab 0 J. (Plattdeutsch mit deutschen Untertiteln)

Der Dokumentarfilm zeichnet die Lebenswege couragierter Landfrauen nach, handelt von ihrem Älterwerden, ihren Wünschen und Träumen und der Hoffnung auf das große Los beim Bingo-Spiel.
Gisela, Christel, Elke, Helga und Emmi sind in Schleswig-Holstein verwurzelt, kommen aus kleinen Verhältnissen und sprechen plattdeutsch. Sie mussten nach dem Volksschulabschluss auf Bauernhöfe in Stellung gehen, heirateten sehr jung und bekamen Kinder. Heute leben sie alleine und haben ihr Leben selbst in die Hand genommen. Sie sind zwischen 1933 und 1945 geboren und gehören zur „vergessenen Generation“.
Das Bingo-Spiel ist über die Hoffnung auf einen Gewinn hinaus eine willkommene Abwechslung im Alltag der Frauen und eine Metapher für die Suche nach ihrem Lebensglück.

„Wenn ik Freude an’t Leeven heff un een Dack över’n Kopp, `ne warme Stuuv un ik heff wat to eeten . . . un af un an to Bingo fohrn. Mehr bruukt de Minsch doch nich, oder?“ sineert Gisela Thoms. Se is mit sik un de Welt  in’t Reine. Jüst so geiht dat ook Emmi, Christel, Elke un Helga. All‘ns Fruuns ut Sleswig-Holsteen, allesamt Plattsnacker, alle twüschen 1933 un 1945 op de Welt kaamen. Alle fief kaamt ut lütte Verhältnisse, müssen glieks na de School in Stellung gahn, hebbt fröh heiraadt, hebbt Kinner kreegen un sünd nu Wittfruuns.  Bi alle is dat Geld knapp. Liekers günnt se sik af un an wat ganz Besünneres: Bingo-Speeln in Dänemark. Över düsse fief Fruuns un ehr lütt „Laster“ hebbt de beiden bekannten Kamerafruuns Gisela Tuchtenhagen un Margot Neubert-Maric nu een Film dreiht – op Platt.

http://www.bildschoen-filmproduktion.de/bingo.html     (hier gibt es auch ein Trailer)

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Platt/Bingo!-As-dat-Leeven-nu-mol-so-speel

bingo