Angedacht

Hilft Gott?

Eine alte Geschichte: Ein frommer Schiffbrüchiger landet auf einer einsamen Insel.

„Gott, DU wirst mich wunderbar retten!” Ein leeres Boot wird an den Strand getrieben. 

Der Schiffbrüchige bittet Gott erneut. Tage später treibt ein größeres Boot mit Rudern an der Insel vorbei. Nach einer dritten Bitte folgt ein Boot mit Menschen, die ihn retten wollen.

Keines der Boote nutzt der Schiffbrüchige. Er ruft: „GOTT rettet mich.“

Er verhungert.

Vor Gott fragt er, warum es keine Rettung gab. „Drei Chancen habe ich Dir gesandt“, antwortet Gott.Angesichts von Krieg, Flut, Hunger, Viren, Feuer und allen anderen schrecklichen Nachrichten ist das Gebet: „Gott, hilf!“ mehr als angemessen; die Bitte um ein Wunder verständlich. Vor dem Wunder aber ist Gottes Hilfe ganz praktisch und wir können seine „Werkzeuge“ sein.

Menschen, die nach der Flut aufräumen, Feuerwehrleute, die Brände löschen, Fremde, die einfach helfen. Viele bringen sich ein für die Rettung des Klimas und der Natur, für die Nachbarn, für Vernachlässigte und Bedrohte. Es ist ganz wunderbar zu sehen, wie Menschen anderen beistehen. Und nicht nur, weil sie es zum Beruf haben. Viele tun es an die Grenze der eigenen Kraft. Dafür ist allen Helfenden zutiefst zu danken. Und ich danke auch Gott, wenn Menschen sich rufen lassen, anderen zu helfen. So viele WUNDER in ganz praktischer Form. Worauf wollte der Schiffbrüchige warten?

Habt einen WUNDERvollen Weg in den Herbst – und seid selbst welche!          

Ihre/ Eure Friederike Jaeger